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In meinem Garten finden sie nicht gerade optimale Bodenbedingungen. Daher habe ich meine erste Pflanze, einen Orientalis Sämling, den ich von einer lieben Gartenfreundin geschenkt bekam, als Testpflanze betrachtet. Nun, sie hat sich bisher prächtig entwickelt, so daß weitere Helleboren hinzu gekommen sind.
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1 Helleborus niger, doppelt. Die klassische Christrose. Diese Pflanze habe ich in einem Gartencenter gefunden. Sie stand als einzige inmitten eines ganzen Tisches einfach blühender Niger.
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Helleborus X hybridus, Lenzrosen
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Die heutige Vielfalt ist aus einigen wenigen wildwachsenden Species vom Balkan und Mittelmeerraum entstanden.
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Bei Kahlfrost neigen sich die Stiele auf die Erde, richten sich bei höheren Temperaturen jedoch wieder auf. Man sollte sie in gefrorenem Zustand nicht berühren, da sie dann leicht brechen können. Eine Schneedecke kann die zugedeckte Pflanze vor tiefen Temperaturen schützen, so daß sie darunter sogar weiterwachsen kann.
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Helleboren zeichnen sich durch eine lange Blütezeit aus. Zwar verändert sich die Farbe mit der Zeit, verliert ihre Leuchtkraft, aber erst mit der Samenreife im Juni verwelkt sie. Diesen Umstand verdanken wir aber nur einem Irrtum. Die attraktiven, farbigen oder gemusterten Blütenblätter sind, botanisch gesehen nur die Kelchblätter (Hüllblätter) der Helleborusblüte. Die eigentlichen Blütenblätter, die auch für Bienen interessanten Honigblätter (Nektarien), sind für unsere Augen klein und unscheinbar.
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Sie sind tütenförmig und liegen in einem engen Ring dicht um die Staubgefäße, sind oft grün oder dunkelrot. Erst bei genauerer Betrachtung der Blüte zeigt sich der Reiz der Nektarien, die elegant glänzen und bei manchen Züchtungen einen sichtbar reizvollen Kontrast zu den Blütenblättern bilden können. Sie fallen jedoch, wie es sich für Blütenblätter gehört, nach kurzer Zeit ab.
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Bei den anemonenblütigen Helleborus sind die Honigblätter vergrößert und sehen den Kelchblättern ähnlich. Die Größe kann unterschiedlich sein. Sie verhalten sich jedoch wie Honigblätter und fallen nach einiger Zeit ab.
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13 Helleborus spotted, anemonenblütig von Hans Kramer
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17 von Hans Kramer
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Bei meinem Besuch zu den Helleborustagen 2004 beim Hessenhof habe ich viele Fotos farbenprächtiger Helleborus gemacht, die ich gesondert in ein Album gestellt habe.
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19 Diese schiefergraue Helleborus von Johan Mens ist eine meiner Favoriten. Eine ganz ungewöhnliche Farbe.
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Die Farben der Helleborusblüten können sehr unterschiedlich ausfallen. Eine im Gewächshau gezogene Helleborus wird ausgepflanzt im Beet ihre Farbe anders präsentieren. Frühe Blüten sehen anders aus als späte.
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Witterung und Lichtverhältnissen beeinflußen ebenfalls die Blütenfarben, eine weiße Blüte kann sich bei Sonnenschein rosa färben, wie diese beiden Vergleichsfotos zeigen. Beide Fotos zeigen die gleiche Blüte unter Einwirkung von Sonnenschein, im Abstand von 10 Tagen fotografiert. Interessant dabei, daß die bedeckten Kelchblattbereiche weiss geblieben sind.
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25 Helleborus spotted, gefüllt Sämling von einem Hobbyzüchter
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27 Helleborus Party Dress, rot von Jürgen Peters Diese Helleborus habe ich seit 2004. Es gibt sehr unterschiedliche Blüten in jeder Saison. Ein Großteil der Blüten ist auch ungefüllt, manchmal komplett an einem Blütenstengel. Auch farblich unterscheiden sich die Blüten sehr. 2006 hatte ich erstmals diese prächtig roten Blüten.
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Später in der Saison waren die Blüten rosafarben.
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Bei den gefüllt blühenden Helleboren sind die Nektarien in Kelchblätter umgewandelt. Auf den Fotos ist gut zu erkennen, daß die Honigblätter nicht mehr vorhanden sind.
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30 2007 ist nur eine einzige Helleborus neu in meinen Garten eingezogen. Aber diese hatte es mir angetan.
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