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Sind die Samen zum Aussaattermin eingetrocknet, können sie ca. 24 Std. in Wasser (Zimmertemperatur) eingeweicht werden (beschleunigt die anschließende Keimung). In der Zeit das Wasser mindestens 1 mal wechseln.
Anschließend setze ich bis zu 8 oder 9 Körner in einen 8x8 cm Topf mit Anzuchterde (oder wahlweise pro Kreuzung ein Topf). Dafür Erde einfüllen, etwas andrücken, Oberfläche glätten, Samen verteilen, leicht andrücken und mit etwas Erde bedecken (die Körner sollten letztendlich nicht mehr als 0,5 cm, eher weniger, bedeckt sein. Vorsichtig anfeuchten, am besten mit einer Sprühflsche damit die Samen nicht aufschwimmen. In einem Zimmergewächshaus, oder ersatzweise eine geschlossene Plastiktüte darüber stülpen (z.B. Gefrierbeutel), an einem gut zimmerwarmen Ort aufstellen. Leicht feucht halten.
Keimdauer: 4-32 Tage.
Sind die ersten Blätter vorhanden, können die Töpfe auch ohne Abdeckung an einem möglichst hellen Ort (Fensterbank)) aufgestellt werden. Wärme und Licht fördern gutes Wachstum. Sind 5-6 Blätter vorhanden, gebe ich hin und wieder Flüssigdünger in reduzierter Dosis ins Gießwasser. Ab Mai können die Pflänzchen bei frostfreiem Wetter langsam draußen abgehärtet und anschließend ins Beet gepflanzt werden. Erste Blüten sind schon im kommenden Jahr zu erwarten.
Am besten ist es, im März mit der Aussaat zu beginnen, wenn die Sämlinge im Mai ausgepflanzt werden sollen. Da ich aber etappenweise und auch aus Zeitgründen (und auch aus Ungeduld) meistens schon ab Januar mit der Aussaat beginne, stelle ich meine Sämlinge zur Überbrückung bis zum Auspflanzen - wenn sie die entsprechende Entwicklung erreicht haben, im etwas kühleren Keller unter einer Leuchtstoffröhre auf. Ich benutze dafür eine normale Röhre ‘daylight’ (oder je nach Anzahl der Sämlinge auch 2), die ich knapp über die Pflanzen hänge.
Tip: Oft wachsen die Blätter schon sehr lang. Dann stutze ich sie bei Bedarf mit der Schere auf ca 15 cm ein. Damit wird das Abknicken der Blätter verhindert und gleichzeitig neue Blattbildung gefördert.
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